Carlotta Voß
Autorin, Wissenschaftlerin, Historikerin
Dr. Carlotta Voß hat an der Freien Universität Berlin Geschichte, Politikwissenschaft und Theologie studiert und 2021 nach Forschungsaufenthalten an der University of Oxford an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit unter dem Titel „Ironie und Urteil. Ironische Historiographie und die Entdeckung des Politischen bei Thukydides“ promoviert. Nach der Promotion war sie auf Einladung von Prof. Rainer Forst Postdoc-Fellow am Justitia Center for Advanced Studies an der Goethe Universität Frankfurt.
Ihre Forschung kreist um das Verhältnis von politischen Handlungsmodellen und Konzeptionen gelingenden Lebens. Systematisch gesprochen gelten ihre Interessen der (republikanischen) Demokratietheorie, der Philosophischen Anthropologie, der Lebensphilosophie, der Politischen Theologie, der Tugendethik, und Begriffen des „Tragischen“ wie des „Ironischen“. Ihre ideengeschichtlichen Bezugspunkte liegen in der antiken Politischen Theorie (insb. Thukydides, Aristoteles, Augustinus) und in der Philosophie und Soziologie des frühen 20. Jahrhunderts (insb. Helmuth Plessner, Hannah Arendt, Karl Mannheim, Leo Strauss).
Carlotta Voß lebt und arbeitet als Politische Referentin und Publizistin in Berlin. Sie ist Redakteurin des Online-Magazins „Politik&Ökonomie“.


