Wanja Mues

Schauspieler

Der Traum Schauspieler zu werden war für Wanja Mues (Jahrgang 1973) als Kind zum Greifen nah. Schon bei den Proben seines Vaters, des Theaterschauspielers Dietmar Mues, am Hamburger Schauspielhaus war Wanja mit dabei und spielte – mit anderen Schauspieler-Kindern – im Zuschauerraum oder im Foyer Verstecken. Als sein Vater in dem Stück „In 80 Tagen um die Welt“ auf der Bühne stand, durfte Wanja als Komparse einen Affen spielen. Mit acht Jahren sprach er in „Weihnachten an der Front“ seinen ersten Text auf der Bühne und mit elf drehte er seinen ersten Film, den ARD-Dreiteiler „Jokehnen“. Nach dem Abitur absolvierte er eine Schauspielausbildung in Amerika und war in vielen Serien („Girl Friends“), Fernsehfilmen („2 1/2 Minuten“) und Kinostreifen („Gloomy Sunday“) zu sehen. Auch kleine Rollen in guten Projekten – wie zum Beispiel der Wehrmachtsoffizier im Warschauer Ghetto in Roman Polanskis „Der Pianist“ – bleiben für Wanja Mues wichtig, um zu sehen, wie viel er noch erreichen kann und wo er hinmöchte.